Für eine Praxis oder ein Studio ist nicht nur die Frage, ob IHHT funktioniert. Die Frage ist, ob es passt: in den Raum, in den Kalender, ins Team und in das, was ihr schon anbietet.
Raum und Terminplanung
Ein IHHT-Platz braucht wenig: eine bequeme Liege oder einen Sessel, eine Steckdose, etwas Luft und Ruhe. Eine Sitzung dauert 20 bis 40 Minuten; mit Ankommen, Maske anlegen und kurzer Auswertung plant man sinnvoll 45 Minuten ein.
- Fläche: etwa 6 bis 8 m² pro Platz genügen.
- Hygiene: persönliche Maske und Filter, klares Reinigungsprotokoll.
- Kalender: 45-Minuten-Blöcke, Serien über mehrere Wochen pro Kundin.
- Auslastung: zwei bis drei Stammkunden am Tag verändern die Rechnung schon deutlich.
Personal und Einweisung
Ein komplettes Ärzteteam braucht es nicht, wohl aber eine eingewiesene Person, die SpO₂ und Puls lesen, den Abbruchzeitpunkt erkennen und die Sitzung dokumentieren kann. Eine kontrollierte Studie an kardiologischen Patienten zeigt, wie stark Begleitung und Auswahl der Teilnehmenden zur Methode gehören [1].
Einen seriösen Anbieter erkennt man daran, was er ablehnt — nicht daran, was er verspricht.
Rechtsrahmen und Kommunikation
Das Gerät, mit dem wir arbeiten, ist ein Medizinprodukt der Klasse IIa nach Verordnung (EU) 2017/745 [3]: Es wird im Rahmen seiner Zweckbestimmung eingesetzt und entsprechend dokumentiert. Für die Kommunikation gilt eine einfache Regel — Verfahren und Erleben beschreiben, niemals Heilung versprechen. Das systematische Review von 2022 ist eine gute Erinnerung daran, wo die Evidenz endet [2].
- Keine Indikationen, keine Erfolgsversprechen — nicht auf der Website, nicht am Empfang.
- Einwilligung und Anamnese vor der ersten Sitzung.
- Ärztliche Abklärung bei Vorerkrankungen oder Unklarheiten.
Die Zahlen für den eigenen Fall
Die Kalkulation schätzt Umsatz, Kosten und Break-even für die geplante Anzahl an Plätzen. Im Gespräch gehen wir Raum, Team und einen realistischen Zeitplan für den Start durch.
